Die kurze Antwort
| JPG | PNG | WebP | |
|---|---|---|---|
| Am besten für | Fotos | Logos, Screenshots und Grafiken mit Text | Fotos und Grafiken |
| Komprimierung | Verlustbehaftet | Verlustfrei | Verlustbehaftet oder verlustfrei |
| Transparenz | Nein | Ja | Ja |
| Browser-Unterstützung | Alle Browser | Alle Browser | Rund 97 % der Browser |
| Für Uploads akzeptiert | Fast überall | Fast überall | Je nach Plattform |
In einem Satz: Fotos gehören in JPG oder WebP, Grafiken und Transparenz in PNG oder WebP. Prüfen Sie vor dem Umstieg auf WebP, ob die Plattform, auf die Sie hochladen, das Format akzeptiert.
JPG: der Standard für Fotos
JPG (auch JPEG geschrieben) speichert Fotos platzsparend, indem es feine Details verwirft, die das Auge selten bemerkt. Fast jede Website, App, jeder E-Mail-Dienst und Marktplatz akzeptiert es. Damit ist es die sicherste Wahl, wenn Sie unsicher sind.
Seine Schwächen sind scharfe Kanten und einfarbige Flächen. Text, Strichzeichnungen und Screenshots bekommen unscharfe Säume, und JPG kennt keine Transparenz. Jedes Mal, wenn ein JPG bearbeitet und erneut gespeichert wird, verliert es etwas mehr. Bewahren Sie daher das Original auf und exportieren Sie daraus.
Um ein JPG zu verkleinern, ohne sein Format zu ändern, nutzen Sie den Bildkompressor; um WebP auszuprobieren, JPG in WebP.
PNG: exakte Pixel und Transparenz
PNG ist verlustfrei: Jedes Pixel bleibt genau so, wie es war. Damit eignet es sich für Logos, Icons, Screenshots von Benutzeroberflächen und alles mit Text. Außerdem unterstützt es volle Transparenz, auch weiche Kanten und Schatten.
Der Preis ist die Größe. Ein als PNG gespeichertes Foto ist meist um ein Vielfaches größer als ein gutes JPG. Im Web Almanac 2024 des HTTP Archive brauchte ein PNG im Web im Median 3,8 Bit pro Pixel, gegenüber 2,0 bei JPG und 1,3 bei WebP.
Enthält ein PNG ein Foto, wandeln Sie es um. Enthält es eine Grafik, komprimieren Sie es als PNG oder probieren Sie PNG in WebP aus; dabei bleibt die Transparenz erhalten.
WebP: kleinere Dateien fürs Web
Google hat WebP für das Web entwickelt, und es beherrscht beides: verlustbehaftet wie JPG oder verlustfrei wie PNG, jeweils mit Transparenz. Laut Google sind verlustfreie WebP-Dateien 26 % kleiner als PNGs und verlustbehaftete WebP-Dateien 25–34 % kleiner als vergleichbare JPGs.
Alle aktuellen großen Browser zeigen WebP an: rund 97 % der genutzten Browser, darunter Safari seit Version 14. Der Haken liegt außerhalb des Browsers. Manche Plattformen akzeptieren noch immer keine WebP-Uploads: Amazon, Etsy und Mailchimp etwa nennen JPG und PNG, aber nicht WebP.
Auch die Umwandlung ist kein garantierter Gewinn. Ein einfaches Logo oder ein Screenshot mit wenigen Farben kann als PNG kleiner sein. Wandeln Sie um, vergleichen Sie beide Dateien und behalten Sie die kleinere.
So wählen Sie Schritt für Schritt
- Braucht das Bild Transparenz? Nehmen Sie PNG oder, wo es akzeptiert wird, WebP.
- Ist es ein Foto oder ein realistisches Bild? Nehmen Sie JPG oder auf Ihrer eigenen Website WebP.
- Ist es ein Screenshot, ein Diagramm, ein Logo oder Text? Nehmen Sie PNG, probieren Sie dann WebP aus und vergleichen Sie die Dateien.
- Wo wird es hochgeladen? Stellen Sie sicher, dass die Plattform das Format akzeptiert; wenn nicht, bleiben Sie bei JPG oder PNG.
- Komprimieren Sie die endgültige Datei, egal in welchem Format.
Größen und Limits bestimmter Plattformen finden Sie unter Bildgrößen und Limits für E-Mail und Onlineshops.
Und was ist mit AVIF?
AVIF ist ein neueres Format, das noch kleinere Dateien erzeugen kann. Es lässt sich aber langsamer erstellen, und weniger Tools und Plattformen akzeptieren es. Im Web ist es weiterhin selten: Im Web Almanac 2025 entfielen 0,7 % der LCP-Bilder auf AVIF, gegenüber 11 % auf WebP, 26 % auf PNG und 57 % auf JPG. Für die meisten Websites decken JPG, PNG und WebP heute alles ab.
Häufige Fehler
- Fotos der Qualität wegen als PNG speichern. PNG bewahrt die vorhandenen Details, kann aber keine hinzufügen, und die Datei wird um ein Vielfaches größer.
- Ein JPG in PNG umwandeln, um unscharfe Kanten zu beheben. Der Schaden steckt bereits im JPG; greifen Sie stattdessen auf das Original zurück.
- Ungeprüft alles auf WebP umstellen. Ihre Website nimmt es vielleicht gern an, während Ihre Shop-Plattform oder Ihr E-Mail-Tool es ablehnt.
- Aufhören, sobald das Format gewählt ist. Das Format legt den Ausgangspunkt fest; den Rest erledigt die Komprimierung der endgültigen Datei.
Als Nächstes: So komprimieren Sie Bilder für eine Website, Schritt für Schritt.
Tools in diesem Ratgeber
- JPG in WebPFotos in WebP umwandeln und die Größe mit dem Original vergleichen.JPG umwandeln
- PNG in WebPGrafiken in WebP umwandeln und ihre Transparenz behalten.PNG umwandeln
- Bilder komprimierenJPG-, PNG- und WebP-Dateien im eigenen Format verkleinern – mehrere auf einmal und kostenlos.Bilder komprimieren
Quellen
Angaben am 22. Oktober 2026 mit den offiziellen Seiten abgeglichen. Plattformen ändern ihre Regeln; prüfen Sie daher die verlinkte Seite, bevor Sie sich auf ein Limit verlassen.